Mobile Supply Chain im Wandel

Android bestimmt die Zukunft auf Plattformebene.

Autor: José da Silva, Chief Sales Officer, ICS Group

Neu-Anspach, im Januar 2019: Mit Android™ erobert ein alternatives Betriebssystem für mobile Endgeräte den Enterprise Auto-ID-Markt. Vor diesem Hintergrund stehen Unternehmen einerseits vor signifikanten Herausforderungen im Bereich Soft- und Hardware, profitieren aber auch andererseits von erheblichen Chancen durch die Umgestaltung der mobilen Infrastruktur. Welche das sind und was Unternehmen bei der Umstellung beachten sollten, erfahren Sie im Folgenden.

In Zusammenarbeit mit dem Marktführer Zebra Technologies (Zebra), gibt das Unternehmen ICS International GmbH Identcode-Systeme (ICS), ein seit über 30 Jahren im Auto-ID Markt agierendes Software- und IT-Systemhaus, wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen rund um das Thema „Android“. Unternehmen, die vor der Entscheidung stehen, sich von der bisherigen Windows-Welt zu verabschieden und auf die zukunftsgerichtete Android-Plattform umzustellen, informiert ICS über mögliche Schritte für den optimalen Migrationsprozess und zu Auswahlkriterien für neue Hardware.

Vor circa 15 Jahren kamen die ersten mobilen Windows-Enterprise-Betriebssysteme der Firma Microsoft mit dem Namen „Windows CE“ und „Windows Mobile (Embedded)“, basierend auf Windows 3.1 und Windows 95, auf den Markt und waren schon kurz nach Einführung nicht mehr wegzudenken. Mit der Optimierung der Funktionen und Features, gerade im Bereich der Verwaltung der Geräte, boten sie neue Möglichkeiten, Geschäftsprozesse noch einfacher, effizienter und grafisch-orientierter abzubilden. Hinzu kam, dass die neuen Betriebssysteme gegenüber den alten, auf DOS entwickelten Plattformen, die Möglichkeit boten, durch die offene Architektur zusätzliche Tools und Applikationen für unterschiedliche Anwendungen zu implementieren. Diese Windows-Betriebssysteme entwickelten sich daher als solide, stabile und zuverlässige Arbeitsplattformen im Lager, in der Produktion sowie im Transport und Dienstleistungssektor.

So ist heute festzustellen, dass über 90 Prozent der Unternehmen mit mobilen Anwendungen diese Betriebssysteme unternehmensweit im Einsatz haben. Was bis hierhin positiv klingt, ist im digitalen Zeitalter kein Garant für Beständigkeit. Im Hintergrund arbeiteten bereits eine Vielzahl von Entwicklern an dem beliebten, im Smartphone-Markt etablierten, „Google Android Betriebssystem“. Dieses System wurde in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und durch zusätzliche Enterprise-Funktionalitäten in Punkto Sicherheit, Geräteverwaltung, WLAN-Netzwerkfunktionen und schließlich auch Barcode-Scanfunktionen so optimiert, dass auch Geräte-Hersteller im Enterprise-Segment, wie zum Beispiel Zebra, diese in ihr Portfolio mit integrierten.

Die Google Android Enterprise Versionen stehen heute auf vielen Geräten der Firma Zebra zur Verfügung. Der Siegeszug dieses neuen Betriebssystems wurde durch die Ankündigung von Microsoft, den Support für die Microsoft Plattformen Windows CE und Windows Mobile (Embedded Handheld 6.5) in absehbarer Zeit einzustellen, noch erheblich fokussiert.Laut aktuellen Informationen wurde bereits der Mainstream Support mit regelmäßigen Aktualisierungen für beide Systeme eingestellt. Anfang 2020 werden auch die für Unternehmen wichtigen Sicherheitsupdates und Patches nicht mehr zur Verfügung stehen.

Angesichts dieser Tatsache, dass der Support für die noch laufenden Windows CE und Windows Mobile Systeme bald eingestellt wird, müssen viele Unternehmen jetzt entscheiden, wie es weitergehen soll. Diese Entscheidung schnell voranzutreiben, empfehlen die Unternehmen ICS und Zebra. Mögliche Szenarien, wie beispielsweise zeitaufwendige, neue Anwendungsentwicklungen und die damit verbundene neue Geräteauswahl, können sehr zeitintensiv werden und so das Risiko der Sicherstellung von IT-Prozessen erhöhen.

Eine beliebte Frage, die ICS in Beratungsgesprächen oft gestellt wird, ist, ob die derzeit eingesetzten Windows-basierenden mobilen Geräte auf Android softwaretechnisch geupdatet werden können. In den meisten Fällen ist die Antwort ein klares „Nein“, da auch die neuesten Betriebssysteme ein Mindestmaß an Speicher- und vor allem an Prozessorleistung benötigen. Endgültig valide kann dies allerdings nur durch eine fachliche Analyse der Geräte beantwortet werden. Die Empfehlung der ICS und Zebra ist auch hier, sich bereits heute mit der Thematik auseinanderzusetzen. Gehen Sie mit Ihrem IT-Partner die möglichen Szenarien durch.

Welche Vorteile bietet das neue Betriebssystem?

Die maßgeblichen technischen Errungenschaften sind im System selbst begründet. Bei ersten Evaluierungen erschließt sich zudem schnell, dass das Betriebssystem im Enterprise-Umfeld erst durch die zusätzlichen Features, die durch den Gerätehersteller begleitet werden, sein Optimum erreicht. Das bedeutet unter anderem, dass wichtige Basisarbeit zwischen Gerätehersteller und Betriebssystemanbieter geleistet werden muss. ICS bewertet diese zwischen Zebra und Google als sehr produktiv, was durch stetige „State-of-the-Art“ Performance der Zebra-Geräte mit Android-Systemen Bestätigung findet. Zebra bietet in seinem auf Android basierenden Geräteumfeld eine Menge an zusätzlichen Features, die eine optimale Anwendung verschiedenster Prozesse für die kommenden Jahre in den Unternehmen sicherstellen.

Zu diesen Features gehören die Mobility Extensions (Mx), die unter anderem die Geräte-Kommunikation für Business-Prozesse verbessern und die Geräteverwaltung deutlich vereinfachen. Zudem bietet Zebra mit LifeGuard™ für Android eine Softwaresicherheitslösung, die den Lebenszyklus von Android-basierten Zebra-Mobilcomputern der Enterprise-Klasse über Jahre hinweg garantiert und regelmäßige Sicherheitsupdates sowie Sicherheitssupport gewährleistet.

Noch nie war es einfacher, Softwareapplikationen für jeden Bereich zu finden oder entwickeln zu lassen. Android wird von einer riesigen weltweiten Community unterstützt. Weiterhin kennt fast jeder Android und somit ist es für Unternehmen einfacher als früher die Anwendungen und Handhabungen zu schulen. Dies erhöht die Produktivität und senkt Kosten bei der Einführung. Ferner gewährleisten Android-Betriebssysteme ein hohes Maß an Datensicherheit und -Datenverschlüsselung. Privat- und Firmendaten lassen sich strikt voneinander trennen, was immer wichtiger wird, da sich viele Unternehmen mit dem Thema „Bring Your Own Device (BYOD) konfrontiert sehen.

Weitere sehr nützliche Informationen zu den vielfältigen Features für mobile Android Anwendungen im Business haben ICS und Zebra online unter www.countdown4mobility.eu/features für Interessenten bereitgestellt.
Bei der zukünftigen Anwendung von Android empfiehlt sich ein strategisches Konzept für die Migration respektive Integration mobiler Anwendungen und mobiler Endgeräte. Hierbei ist folgenden zentralen Fragestellungen Rechnung zu tragen:

  • Welche Softwareapplikationen werden derzeit noch eingesetzt?
  • Sind diese Anwendungen Client-Server- oder Client-basierend?
  • Welche Sicherheitsanforderungen bestehen bezüglich der Verarbeitung der Daten?
  • Welche Betriebssysteme sind im Einsatz?
  • Welche Applikationen stehen im Fokus?
  • Welche Zeitfenster existieren?
  • Welcher Kostenrahmen / welches Budget liegt zu Grunde?

Unternehmen, die das Know-how und die Methodenkompetenz für strategische IT-Konzepte nicht mit eigenen Ressourcen abbilden können, sollten sich professionelle Beratungsdienstleistungen einholen, um integrative und nachhaltige Lösungen sicherzustellen.

Die richtige Geräteauswahl ist entscheidend!

Was vielfach hinreichend unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass die Hardware und deren Features eine wichtige Rolle für zukunftsfähige Android-Konzepte in der mobilen Infrastruktur spielen. Neben Geräte-Performance bezüglich der vorgesehenen Software-Applikationen, sind unter anderem auch die Arbeitsergonomie und die Geräte-Betriebssicherheit entscheidende Erfolgsindikatoren für die nachhaltige Prozessoptimierung.

So sind beispielsweise Erfahrungswerte sowie bisherige und zukünftige Anforderungen bezüglich Scanner-Performance und Akkuleistung vor einem geplanten Geräteaustausch genau zu betrachten. Daher empfiehlt sich die Geräteevaluierung mit einem IT-Partner der Wahl durchzuführen, um alle relevanten Soft- und Hardwarevorgaben im Vorfeld abzudecken. Die Radio-Leistung (RF -Modul) muss ebenso wie die Konnektivität zu Radio-Servern im Netz getestet werden. Spezielle Enterprise-Lösungen, wie zum Beispiel von der Firma Zebra, bieten hier eine optimale Darstellung und Sicherheit in Verbindung mit Kioskmodulen.

Mit über 60 Prozent Marktanteil im Android Enterprise-Umfeld nutzt ICS für Kundenanforderungen gerne die Zebra-Produktlandschaft. Diverse Zebra-Geräte sind auch speziell Einsatz-getestet und werden von Google unter dem Begriff „Android Enterprise Recommended“ für Business-Anwendungen empfohlen.
Dieser Empfehlung nach, wurden nur ausgewählte Produkte mit aufgenommen, die in ihrer Funktion bestimme Parameter für die Prozesssicherheit besitzen. Hierzu gehören technische Aspekte, wie Prozessorleistung, aber auch Sicherstellung von Softwareupdates und Sicherheitspatches. Zebra gewährleistet hierbei den Extended Support bis zu 10 Jahren nach Anschaffung. Genaue Informationen zu empfohlenen Android Geräten im Enterprise Umfeld stehen unter der Webseite https://www.android.com/enterprise/recommended/ zur Verfügung.

Fazit

Die neuen Android Betriebssysteme bieten viele neue Funktionalitäten und Sicherheitsmöglichkeiten für Unternehmen. Sie erlauben es beispielsweise BYOD-fähige IT-Landschaften zu integrieren. Optimierte Gesamtbetriebskosten (auch: Total Cost of Ownership - TCO) sind zudem durch zusätzliche Geräte-Merkmale der Hersteller gewährleistet. Letztendlich entscheidet der Kunde, wann er umstellen wird und welches Zeitfenster er zur Verfügung stellt. Technologie- und Lösungsanbieter wie Zebra und ICS stehen dabei mit fundiertem Fachwissen in Hard- und Software sowie bei der Migration von Windows Mobile und CE auf Android zur Seite.

Pressekontakt

René Weiler
Marketing Manager
Tel.: +49 6081 9400-70
E-Mail: rweiler@ics-group.eu

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